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Bei der Auswahl eines Behälters für den Transport eines Tieres ist zu beachten, dass das Schnabeltier für seine Größe extrem stark ist und sich sehr gut durch enge Lücken quetschen kann. Ein Schnabeltier kann für kurze Zeit in einem stabilen Pappkarton mit einer starken Abdeckung oder einem Deckel eingesperrt werden. Alternativ kann auch ein Beutel, wie z. B. ein Kopfkissenbezug oder ein Jutesack, verwendet werden. Wenn diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, fertigen Sie eine improvisierte Tasche an, indem Sie die Ärmel eines langärmeligen Kleidungsstücks, z. B. eines Sweatshirts, zusammenknoten. Achten Sie darauf, dass der Deckel der Box oder des Beutels sicher verschlossen ist, allerdings muss der Behälter auch ausreichend belüftet sein, damit das Schnabeltier atmen kann.
Wenn ein Schnabeltier über Nacht gehalten werden muss, bevor es in einen Zoo oder zu einem örtlichen Tierarzt gebracht wird, sollten Sie es so wenig wie möglich anfassen. Versuchen Sie, das Tier nicht unnötig zu stressen, indem Sie z.B. der Versuchung widerstehen, es Freunden und Nachbarn zu zeigen.
Schnabeltiere sind luftatmende Tiere, die bis zu 17 Stunden am Tag schlafend in einem gemütlichen Bau verbringen. Es besteht daher keine Notwendigkeit, einem Schnabeltier, das weniger als 24 Stunden in Gefangenschaft gehalten wird, einen Platz zum Schwimmen zu bieten – helfen Sie ihm stattdessen, Energie zu sparen, indem Sie es ruhig und trocken halten.
Die sicherste Art, ein Tier über Nacht einzusperren, ist in einem stabilen Stoffbeutel (mindestens so groß wie ein Kopfkissenbezug, damit das Tier ein wenig Platz hat, um sich im Beutel zu bewegen). Der Deckel muss sehr fest verschlossen werden, z. B. indem ein Stück Garn fest um die Öffnung geknotet wird. Wenn das Fell des Tieres übermäßig nass erscheint, trocknen Sie es vorsichtig mit einem Handtuch, bevor Sie es in den Beutel geben. Legen Sie den Beutel und seinen Insassen in einer Box an einem ruhigen, dunklen Ort (z. B. in einem Schrank, wobei die Tür zur zusätzlichen Sicherheit geschlossen sein sollte), wo das Tier nicht durch neugierige Haustiere oder Kinder gestört wird.
Die Füße und der Schnabel eines gesunden Schnabeltieres sollten sich kühl anfühlen, da seine Körpertemperatur von Natur aus niedriger ist als die des Menschen. Da Schnabeltiere durch ihr Fell so gut isoliert sind, ist es wichtig, dass der Ort, an dem ein Schnabeltier gehalten wird, auch einigermaßen kühl ist (idealerweise 20-25°C, auf jeden Fall weniger als 30°C), damit das Tier nicht überhitzt.
Die Info-Notfallhilfe für Schnabeltiere der Conservancy bietet Richtlinien, wie man am besten mit vertriebenen oder verletzten Tieren umgeht. Kopien im PDF-Format können kostenlos beim APC unter [email protected] angefordert werden.
Zuletzt noch eine Erinnerung an Hundebesitzer, dass junge Schnabeltiere oft Zeit damit verbringen, im flachen Wasser zu spielen oder das Flussufer zu erkunden. Daher ist es eine gute Idee, Hunde an der Leine zu führen, wenn sie sich in Uferbereichen aufhalten, besonders im Sommer.

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