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4 gängige Arten von Bauverträgen

Ein Bauvertrag stellt eine rechtsverbindliche Vereinbarung für den Bauherrn und den Bauunternehmer dar, die besagt, dass der ausgeführte Auftrag einen bestimmten Betrag an Vergütung erhält. Er kann auch festlegen, wie diese Vergütung verteilt werden soll. Es gibt verschiedene Arten von Bauverträgen, die in der Branche verwendet werden, aber es gibt bestimmte Arten von Bauverträgen, die von Bauprofis bevorzugt werden.

Bauvertragstypen werden in der Regel durch die Art und Weise definiert, wie die Auszahlung erfolgen wird. Es werden andere spezifische Bedingungen, wie Dauer, Qualität, Spezifikationen und einige andere Punkte festgelegt. Diese Hauptvertragstypen können viele Variationen haben und können an die spezifischen Anforderungen des Produkts oder des Projekts angepasst werden.

Pauschal- oder Festpreisvertragstyp

Dieser Vertragstyp beinhaltet einen Gesamtfestpreis für alle baubezogenen Aktivitäten. Pauschalverträge können Anreize oder Vergünstigungen für eine vorzeitige Beendigung enthalten, oder auch Strafen, sogenannte „liquidated damages“, für eine verspätete Beendigung.

Pauschalverträge werden bevorzugt, wenn ein klarer Umfang und ein definierter Zeitplan überprüft und vereinbart wurden.

Dieser Vertrag wird verwendet, wenn das Risiko auf den Bauunternehmer übertragen werden soll und der Bauherr Änderungsaufträge für nicht spezifizierte Arbeiten vermeiden möchte. Allerdings muss der Bauunternehmer auch einen gewissen Prozentsatz an Kosten einkalkulieren, die mit dem Tragen dieses Risikos verbunden sind. Diese Kosten werden im Festpreis versteckt sein. Bei einem Pauschalvertrag ist es schwieriger, eine Gutschrift für nicht ausgeführte Arbeiten zu erhalten, daher sollten Sie dies bei der Analyse Ihrer Optionen berücksichtigen.

Kosten-Plus-Verträge

Bei dieser Art von Verträgen werden die tatsächlichen Kosten, Einkäufe oder andere Ausgaben, die direkt durch die Bautätigkeit entstehen, bezahlt. Cost-Plus-Verträge müssen spezifische Informationen über einen bestimmten, im Voraus ausgehandelten Betrag (einen gewissen Prozentsatz der Material- und Arbeitskosten) enthalten, der die Gemeinkosten und den Gewinn des Auftragnehmers abdeckt. Die Kosten müssen detailliert angegeben werden und sollten als direkte oder indirekte Kosten klassifiziert werden. Es gibt mehrere Varianten von Cost-Plus-Verträgen, die häufigsten sind:

  • Kosten plus fester Prozentsatz
  • Kosten plus feste Gebühr
  • Kosten plus mit garantiertem Maximalpreisvertrag
  • Kosten plus mit garantiertem Maximalpreis und Bonusvertrag

Cost-Plus-Verträge werden verwendet, wenn der Umfang nicht klar definiert wurde und es in der Verantwortung des Eigentümers liegt, einige Grenzen festzulegen, wie viel der Auftragnehmer in Rechnung stellen wird. Wenn einige der oben genannten Optionen verwendet werden, dienen diese Anreize dazu, die Interessen des Eigentümers zu schützen und zu vermeiden, dass ihm unnötige Änderungen in Rechnung gestellt werden.

Seien Sie sich bewusst, dass Kosten-Plus-Verträge schwierig oder schwieriger zu verfolgen sind und mehr Überwachung erforderlich ist.

Zeit- und Materialverträge, wenn der Umfang nicht klar ist

Zeit- und Materialverträge werden in der Regel bevorzugt, wenn der Projektumfang nicht klar ist oder nicht definiert wurde. Der Bauherr und der Auftragnehmer müssen einen vereinbarten Stunden- oder Tagessatz festlegen, einschließlich zusätzlicher Kosten, die während des Bauprozesses anfallen können.

Die Kosten müssen als direkte, indirekte, Aufschläge und Gemeinkosten klassifiziert werden und sollten in den Vertrag aufgenommen werden. Manchmal möchte der Eigentümer dem Auftragnehmer eine Obergrenze oder eine bestimmte Projektdauer vorgeben, die eingehalten werden muss, um das Risiko des Eigentümers zu minimieren. Diese Verträge sind nützlich für kleine Umfänge oder wenn Sie eine realistische Schätzung darüber abgeben können, wie lange die Fertigstellung des Umfangs dauern wird.

Einheitspreis-Verträge

Einheitspreis-Verträge sind eine andere Art von Verträgen, die häufig von Bauunternehmen und in Bundesbehörden verwendet werden. Einheitspreise können auch während des Ausschreibungsprozesses festgelegt werden, wenn der Bauherr bestimmte Mengen und Preise für eine vorher festgelegte Menge von Einzelteilen verlangt.

Durch die Angabe von Einheitspreisen kann der Bauherr leicht überprüfen, ob er nicht überhöhte Preise für die zu beschaffenden Waren oder Dienstleistungen erhält. Einheitspreise können bei Änderungen des Umfangs leicht nach oben und/oder unten angepasst werden, was es für den Eigentümer und den Bauunternehmer einfacher macht, bei Änderungsaufträgen Vereinbarungen zu treffen.

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